Zufällig habe ich bei Weltbild die Ostpreußen-Saga von Ulrike Renk als unschlagbares Angebot gefunden und da ich die Reihe eh irgendwann lesen wollte, musste ich sie mir einfach bestellen. Und diese drei Bücher sind auch schon meine einzigen Neuzugänge diesen Monat.
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Lesemonat September 2020
Sonntag, 4. Oktober 2020
Rezension: Eine Weihnachtshochzeit im Schnee von Sarah Morgan
Handlung
Nach nur wenigen Monaten Beziehung überrascht Rosie ihre Familie damit, dass sie an Weihnachten in Aspen heiraten möchte. Innerhalb von knapp einem Monat wird die Hochzeit geplant und Rosies Eltern, sowie Katie, die Schwester der Braut, reisen von England nach Colorado, um nicht nur der festlichen Angelegenheit beizuwohnen, sondern auch, um den Bräutigam und dessen Familie kennenzulernen. Und dabei trägt jede der Personen ein Geheimnis mit sich: Rosies Eltern leben getrennt voneinander und stehen kurz vor der Scheidung. Dies haben sie bisher vor ihren Töchtern verschwiegen und möchten nun, kurz vor der Hochzeit nicht damit herausplatzen. Katie glaubt nicht an die wahre Liebe von Rosie und Dan und möchte die Trauung insgeheim verhindern. Und Rosie hat kalte Füße bekommen und ist sich unsicher, ob sie das Richtige tut. Die Familie White verstrickt sich immer mehr in ihren Geheimnissen und die Emotionen häufen sich. Es steht ein unvergessliches Weihnachtsfest bevor...
Meinung
Das Cover ist wunderbar weihnachtlich und perfekt auf die Geschichte zugeschnitten. Ein Pärchen, schick gekleidet in einem Brautkleid und einem Anzug laufen Hand in Hand im Vordergrund durch die Schneelandschaft. Im Hintergrund sind Bäume, sowie ein gemütliches Häuschen zu sehen und bringen viel Atmosphäre in die Szene. Passend zur Weihnachtszeit wurde der Titel in einem festlichen Rot-Ton gehalten, was sehr gut passt und ihn auf dem weißen Hintergrund stark hervortreten lässt. Als besonderes Highlight wurde auf den Flächen, die Schnee darstellen sollen, Glitzer aufgebracht, was nicht nur schick wirkt und ein sehr schönes Detail ist, sondern das Buch auch direkt noch hochwertiger erscheinen lässt. Insgesamt also ein gut durchdachtes und ansprechendes Bild, welches mir direkt gefallen hat.
Letztes Jahr hatte ich erstmals einen Weihnachtsroman von Sarah Morgan gelesen. Und ich war davon absolut begeistert und fand die Geschichte ganz wunderbar. Sie ist nur leicht kitschig und konnte mit vielen tiefgehenden Gesprächen punkten. Als ich in der Verlagsvorschau gesehen hatte, dass es auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsroman aus Morgans Feder geben wird, stand für mich schnell fest, dass ich auch diesen wieder lesen möchte. Und das habe ich nun getan, vom Harpercollins Verlag hatte ich freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen, was mich sehr gefreut hat! Herzlichen Dank!
Ich hatte absolut keine Probleme damit, in den Roman zu starten und mich auf die Handlung einzulassen. Es gibt einen direkten Start in die Geschichte, was mir sehr gut gefallen hat. Es bietet sich definitiv an, so wird man genau wie die Familie White von den Neuigkeiten überrascht.
Ich fand es sehr angenehm, dass man aber trotzdem genügend Zeit hatte, um die Protagonisten und ihre Lebensweisen kennenzulernen und sie an Orten agieren zu sehen, die ihnen am Herzen liegen oder wo sie massig Zeit verbringen. Dabei fand ich es auch erstaunlich, wie gut ich mir diese Örtlichkeiten vorstellen konnte, auch wenn sie keine ewig langen Beschreibungen erhalten haben, sondern diese recht kurz und knapp gehalten wurden. Und vielleicht habe ich mich dabei in das Haus von Rosies Eltern ein wenig verliebt...Ein allwissender Erzähler gibt auf eine humorvolle und unterhaltsame Weise die Geschehnisse wieder, wobei er immer ohne Wertung urteilt. Man kann als Leser frei entscheiden, wie man die Situationen und die Protagonisten einschätzt und wie man die Sympathien zuordnet. Dabei kommen auch diesmal wieder nur die Frauen der Familie White zu Wort, wieder gibt es kein Kapitel, in dem ein Herr seine Sicht auf die Ereignisse gibt. Das finde ich vollkommen in Ordnung, ich denke mal, ein Großteil der Leser wird weiblichen Geschlechts sein und so kann man sich möglicherweise mit den Protagonistinnen identifizieren und eine bessere Bindung zu ihnen aufbauen.
Anhand der Einteilung auf drei Erzählperspektiven gibt es viele Informationen für den Leser, man erhält zahlreiche Einblicke in das Privatleben, in Sorgen und Probleme der Damen und man kann sich ein Bild davon machen, wie sie denken und fühlen. Auf diese Weise entsteht ein angenehmes Bild und ich finde, dass die Frauen dadurch auf mich auch deutlich lebendiger wirkten als die Herren. Zudem konnte man gut Veränderungen und Entwicklungen miterleben.Es gibt einige stimmungsvolle Szenen und die Protagonisten durchleben auch viele Emotionen. Doch mir war es leider häufig nicht möglich, diese so wahrzunehmen, dass ich mit den Personen mitleide, mit ihnen hoffe und mich für sie freue. Irgendwie kam in dieser Hinsicht nie etwas herüber und ich habe die Handlung in diesem Punkt mit einer gewissen Distanz wahrgenommen. Einerseits ist es schon ein bisschen schade, andererseits hat dieser Aspekt meinem Lesefluss keinen Abbruch getan und ich hatte ja trotzdem viel Freude mit dem Roman!
Ich hatte ja eingangs bereits erwähnt, dass ich von der Darstellung der verschiedenen Settings absolut begeistert bin. Ein jedes, egal, ob es als Handlungsort häufig oder nur einmal vorkommt, hat gewisse Attribute bekommen, wodurch ich sie mir gut vorstellen konnte. Und ich muss sagen, dass ich von ganz vielen Orten absolut begeistert bin. Ich konnte sie mir unglaublich bildhaft und mit schillernden Farben vorstellen und habe mir so sehr gewünscht, sie mit eigenen Augen zu sehen. Eine jede Örtlichkeit hatte einen ganz wunderbar einladenden Charakter und hatte viel Charme. Ich kann mich am Ende gar nicht entscheiden, welches Setting mir am besten gefallen hat, weil sie alle unglaublich liebevoll beschrieben wurden!
Mir hat die bunte Mischung der Protagonisten gefallen. Es treten die verschiedensten Charaktere auf, die sich alle durch diverse Merkmale auszeichnen und die einen großen Wiedererkennungswert haben. Und ich mochte es auch, was für unterschiedliche Schicksale eingebunden wurden. Nicht in jedem Leben der Personen lief alles rund, viele zweifeln an manchen Dingen, manche haben große Schicksalsschläge hinnehmen müssen und manche sind sich anhand fehlender Kommunikation fremd geworden. Es gibt also ein breites Bild und ich mochte es, wie vielfältig sich dieses erweist und wie sehr die Autorin bei den Protagonisten in die Tiefe geht. Den genau dadurch erhält der Roman viel Tiefe und gerade zu den drei weiblichen Familienmitgliedern der Whites kann man eine richtig gute Bindung aufbauen.
Leider muss ich auch diesmal wieder erwähnen, dass ich finde, dass die Herren der Familie eine schwächere Zeichnung bekommen haben. Der Vater hatte noch einige Macken bekommen und war der stärkste männliche Charakter. Aber Dan und sein Trauzeuge Jordan bleiben ziemlich schwach und wirken zwar sympathisch, doch im Grunde kann man zu ihnen nichts weiter sagen. Finde ich etwas schade, mir würde es gefallen, wenn die Herren ebenbürtiger auftreten würden.Fazit
Ich bin gerade selbst davon überrascht, wie fix und einfach sich die Rezension hat schreiben lassen. Einmal begonnen war nach kurzer Zeit bereits die Hälfte geschrieben und es hat mir beim Schreiben richtig Spaß gemacht, die Handlung noch einmal Revue passieren zu lassen.
Lange musste ich dagegen überlegen, welche Bewertung ich dem Roman am Ende gebe. Im Grunde habe ich ja nur einen kleinen Kritikpunkt, die etwas schwächere Darstellung der Herren. Aber dem stelle ich jetzt einfach mal dagegen, dass ich mich nach der Lektüre riesig auf die Weihnachtszeit freue und schon ein wenig in Stimmung für diese magische Zeit bin. Und das macht für mich den Anreiz und Charme des Romans aus, weshalb ich trotzdem eine volle Fünf-Sterne-Bewertung gebe. Ich bin vollkommen begeistert und sehr froh, die Geschichte gelesen zu haben. Eine dicke Empfehlung meinerseits und ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten weihnachtlichen Roman aus der Feder der Autorin!Bewertung: 5
von 5 Sterne
Donnerstag, 1. Oktober 2020
Rezension: White Christmas - Das Lied der weißen Weihnacht von Michelle Marly
Handlung
Hollywood, Heiligabend 1937
Für Irving Berlin ist Weihnachten stets ein besonderer Tag. Nicht nur verbindet er damit schöne Zeiten und sein größtes Glück, sondern er hat zu dem Fest auch einen schweren Schicksalsschlag erleiden müssen. Nun ist er im Jahr 1937 erstmals ohne seine Familie am Heiligen Abend in Kalifornien. Ein Weihnachten, wie er es nicht wirklich kennt: mit Sonnenschein, Palmen und Wärme. Der Jazz-Komponist sehnt sich nicht nur nach seiner Familie, sondern auch nach den weißen Weihnachten seiner Kindheit. Um seiner Sehnsucht Ausdruck zu verleihen, hat Irving die fixe Idee, ein Weihnachtslied zu schreiben...Meinung
Ich mag das Cover gerne, besonders der leicht verblasste und damit nostalgische Effekt spricht mich sehr an. In einem kräftigen Rot, einer Farbe, die leicht mit Weihnachten zu verbinden ist, wurde der Titel gehalten. Genau dieser Farbton findet sich ebenfalls im Mantel der Dame, sowie im Symbol des Verlags wieder. Das ist sehr passend und ich mag es, dass die Farbe wiederholt aufgegriffen wird. Der obere Buchrand wurde in einem dezenten Beige gehalten, dort sind lediglich einige Schneeflocken zu sehen. Dadurch wird die Aufmerksamkeit direkt auf den Titel, sowie den unteren Bildrand gelenkt. Dort ist ein Pärchen beim Schlittschuhlaufen zu sehen, beide wirken beschwingt und glücklich. Im Hintergrund sieht man einen Ausschnitt von Manhatten und es wirkt einfach idyllisch und wunderschön. Je länger ich das Cover betrachte, desto mehr mag ich es!
Mir ist der Roman direkt in der Verlagsvorschau aufgefallen. Nicht nur, weil ich Michelle Marly als Autorin sehr schätze und einige Bücher von ihr gelesen habe, sondern auch, weil mich die Geschichte sofort interessiert hat. Ich meine, der Song ist ein Klassiker und ich weiß nicht, wie oft ich ihn in der Weihnachtszeit jedes Jahr höre. Und nun zu erfahren, wie die Geschichte dahinter ist, hat durchaus seinen Reiz. Und wenn man sich den Klappentext durchliest, kann man sofort herauslesen, wie sonderbar die Entstehung eigentlich ist. Ein Stück weit habe ich auf den Erscheinungstermin hingefiebert und ich habe mich sehr darüber gefreut, vom Aufbau Verlag ein Rezensionsexemplar zu erhalten. Nochmals herzlichen Dank dafür!
Ich muss sagen, dass ich einen sehr angenehmen Start in die Handlung hatte. Es gibt einen Vorspann, der einen Einblick in die Vergangenheit gibt und bereits erste Motive nennt, die später eine Bedeutung in Irving Berlins leben haben. Danach startet die Haupthandlung und ich habe direkt gut 100 Seiten in einem Rutsch gelesen, weil mich das Buch ziemlich gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und was der Jazz-Komponist noch erleben wird. Ich denke, dass sich der Roman gut an einem Tag lesen lässt. Es handelt sich um eine lockere Lektüre, die flott ist und einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Ich habe für das Buch am Ende gute anderthalb Tage gebraucht, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre mir dies auch an einem Tag möglich gewesen.
Ich mochte die Schreibweise sehr. Besonders hat es mir gefallen, wie stimmungsvoll die Szenen waren und wie gut ich mir nicht nur die Orte, sondern auch die Charaktere vorstellen konnte. Ich hatte vorweg nicht nach Irving Berlin gegoogelt und hatte dementsprechend auch kein richtiges Bild des Mannes vor Augen. Ich habe mich beim Lesen vollkommen auf die Beschreibungen der Autorin, sowie auf meine Fantasie verlassen und am Ende entstand ein Bild, welches dem des Komponisten recht nahe kommt. In diesem Zusammenhang hat es also richtig Spaß gemacht, immer weiterzulesen.Die Handlung findet immer in unterschiedlichen Jahren statt. Einmal werden Szenen aus dem Jahr 1937 eingestreut, hier erlebt man das Weihnachtsfest mit Irving Berlin mit und begleitet ihn von der ersten Idee eines Weihnachtsliedes bis hin zur Umsetzung dessen. Und dann gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang, der 1924 beginnt und 1928 endet. Hier gibt es einige Details zu Berlins Schaffen, seiner täglich Arbeit und seinen Werken. Außerdem wird die Liebesgeschichte von Irving und Ellin Mackay erzählt und beschrieben. Dabei ist hier Ellin die einzige Erzählerin, sie gibt tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt und man lernt ihren Charakter am Ende sogar ein bisschen besser kennen als den von Irving Berlin. Ich mochte diese Mischung an sich sehr gerne, es gibt immer wieder Abwechslung und es wird nie langweilig. Zudem war ich mir lange Zeit nicht sicher, wie die Liebe der Beiden weitergehen wird, ob sie Bestand haben wird und ob der Jazz-Komponist und Ellin am Ende heiraten. In diesem Zusammenhang mochte ich die zweigeteilte Erzählung sehr gerne.
Einzig einige Kapitel, die in Europa spielen und auf denen Ellin auf den Spuren des Judentums ist, finde ich etwas zu viel. Sie hat hier fast manische Züge bekommen und ich fand Ellin in diesen Kapiteln etwas befremdlich. Zudem haben sie irgendwie nicht ganz zu dem Rhythmus des restlichen Buches gepasst und ich finde, dass hier ein paar Kürzungen ganz angebracht gewesen wären.Ich war richtig begeistert davon, wie viele Stimmungen beim Lesen übertragen wurden. Es hat einfach richtig Spaß gemacht, dadurch noch tiefer in die Geschichte einzutauchen und sich fast schon wie ein Teil dessen zu fühlen. Ich finde, je mehr sich die Handlung dem Ende zuneigt, desto stärker werden Stimmungen fühlbar und man kann gerade auf den letzten, ungefähr 50 Seiten eine tolle Bindung mit den Protagonisten aufbauen. Hier sind die Stimmungen am stärksten, man kann sich am besten mitfreuen, aber auch mittrauern.
Teilweise finde ich auch, dass bestimmte Settings eine Stimmung übertragen. In Ellins Elternhaus war diese etwas gedrückt und kühl, in Irving Berlins Wohnung hingegen wirkte sie freundlich und einladend. Und genauso zieht sich dies durch den Roman, was mir richtig gut gefallen hat!Es gibt viele Handlungsorte, die alles eines gemeinsam haben: ich konnte sie mir recht gut und farbenfroh vorstellen. Und je nach der Stimmung, die ein jeder Ort ausstrahlt, desto farbenfroher oder düsterer war das Bild, welches meine Vorstellungskraft entwickelt hat. So habe ich das Haus von Ellins Vater stets in dunklen und gedeckten Farben wahrgenommen, während das Hotelzimmer von Irving in Kalifornien immer sehr freundlich und hell wirkte.
Und auch die Beschreibungen der Orte mochte ich gerne. Sie waren meist ziemlich kurz gehalten, trotzdem gut vorstellbar und häufig konnte man den Charme, der ein jedes Setting ausmachte gut wahrnehmen. Man kann verstehen, weshalb die Protagonisten manche Örtlichkeiten mochten oder ablehnten.Ich würde sagen, dass es eine angenehme Anzahl an Personen gibt, es sind nicht zu viele, es wird aber auch nie zu eintönig, weil stets dieselben auftreten. Ein jeder hat einige Charakterzüge erhalten, die mit zunehmenden Auftritten mehr werden und dadurch lernt man sie immer besser kennen. Doch man merkt, dass eindeutig Irving Berlin und Ellin Mackay im Mittelpunkt stehen, um sie dreht sich der Großteil der Handlung und sie haben die am tiefsten gehenden Wesen erhalten, man lernt sie als Leser am besten kennen und kann sie daher ganz gut einschätzen. Ich mochte es sehr, dass sich so genau auf zwei Personen konzentriert wurde und man so viele Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle erhält. Das trägt auch dazu bei, dass man gut eine Bindung mit den Beiden aufbauen kann und sie fühlen sich am Ende wie gute Bekannte an.
Ich mochte immer Irving ein bisschen lieber. Ich fand seinen Charakter einfach interessanter und besonders gefallen hat mir die Ruhe und Gelassenheit, die er in den meisten Momenten ausgestrahlt hat. Das zeugt von viel Reife, aber auch davon, dass Irving mit sich im Reinen ist und genau das mag ich bei Protagonisten immer sehr gerne. Ich fand ihn von der ersten Seite an sympathisch und habe mich auch nach dem Beenden des Romans noch ein wenig im Internet über den Komponisten schlau gemacht. Ellin ist an sich ebenfalls ein freundlicher und liebevoller Charakter, doch mit ihr konnte ich mich nicht ganz so gut anfreunden. Manchmal war sie mir zu impulsiv, über viele Aspekte hat sie sich zahlreiche Gedanken gemacht, ist am Ende aber häufig im Kreis gelaufen, weil sie es allen recht machen will. Oft hatte ich ein wenig das Gefühl, als würde Ellin in einer Blase leben, wo schlussendlich alles nach ihrer Pfeife tanzt. Und das fand ich mit der Zeit ein wenig anstrengend, wobei ich sagen muss, dass ich finde, dass Ellin am Ende reifer, erwachsener und ruhiger geworden ist. Lange Zeit hat mir ihr Wesen nicht ganz zugesagt, als der Roman sich immer mehr dem Ende zuneigt, konnte ich erkennen, was Irving an der jungen Frau mag.Fazit
Bewertung: 4,5
von 5 Sterne
