Samstag, 2. Juli 2022

Rezension: Der Kaffeegarten - Das Leuchten der See von Anke Petersen

Titel: Der Kaffeegarten - Das Leuchten der See
 Autorin: Anke Petersen
 Verlag: Knaur TB
Seitenzahl: 464 Seiten
 Preis: 10,99 €
 Erscheinungsdatum: 01.04.2022
ISBN: 978-3-426-52660-6
 
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Handlung

Sylt 1930

Auf der Insel ist der Kaffeegarten von Elin und Matei noch immer ein beliebter Ort der Gaumenfreuden und Gesellschaft. Und nun sollen die zwei Schwestern einen großen Empfang für Max, den Ehemann von Matei geben. Dieser war als Crewmitglied bei einem Pionierflug über den Atlantik dabei und kehrt nun endlich wieder zurück auf die Insel und zu seiner Familie. Elin vermisst ihre große Liebe noch immer jeden Tag, doch langsam kann auch sie wieder nach vorn blicken. Und als sie Kurt Teschner kennenlernt, scheint es, als könnte sie ihr Herz wieder an einen Mann verschenken. Doch will Elin das auch? Zumal derzeit dunkle Wolken am Himmel stehen und die Schwestern um die Zukunft ihres heißgeliebten Kaffeegartens bangen...

Meinung

Von Anke Petersen kenne ich bereits einige Werke, auch die bisher erschienen Teile der Kaffeegarten-Saga haben mir richtig gut gefallen und ich wollte unbedingt wissen, wie die Reihe endet. Und natürlich habe ich mich sehr auf das Wiedersehen mit den bekannten Figuren gefreut, auf das traumhafte Setting und auf eine Wohlfühlgeschichte. Daher hat es mich sehr gefreut, das Buch als Rezensionsexemplar zu erhalten, ein ganz herzliches Dankeschön an den Droemer Knaur Verlag!

Zu Beginn neuer Kapitel gibt es eine zeitliche, aber auch örtliche Einteilung. Man kann daher gut verfolgen, auf was für einen geringen Raum sich die Handlung aufteilt und es lässt sich benennen, wie viele Jahre im Verlauf der Geschichte vergehen. Das mag ich immer wieder gern, es gibt den Ereignissen einen guten Rahmen und hinterlässt einen guten ersten Eindruck.

Es ist ja doch ein bisschen her, seit ich die Band zwei gelesen habe und in dieser Zeit sind mir leider einige Details entfallen. Nicht mehr alle Ereignisse waren mir noch präsent, jedoch sind mir schon auf den ersten Seiten wieder ein paar Informationen eingefallen, zudem gibt es zu manchen Themen ein paar Hinweise darauf, was geschehen ist. Daher hatte ich gesamt betrachtet doch einen recht angenehmen Start in die Geschichte, ich habe mich schneller wieder darin zurechtgefunden, als ich gedacht hatte.

Die Sprache hat mir direkt wieder richtig gut gefallen. Sie lässt sich leicht und flüssig lesen, ist lebendig und gibt schöne Einblicke in die verschiedenen Lebensweisen, als auch Gedanken und Gefühle. Ich bin durchweg sehr flüssig mit dem Lesen vorangekommen, konnte mir zahlreiche Ereignisse sehr gut vorstellen und hatte daher durchweg eine angenehme Lektüre.

Ich mag die recht ruhige und gelassene Grundstimmung, die von dem Werk ausgeht. Es wurde nur an wenigen Stellen ein wenig Drama eingefügt, ansonsten wirkt die Geschichte recht entspannt und man merkt, dass sich die Figuren mit Problemen herumschlagen, die sehr menschlich sind und in keinster Weise überspitzt wirken. Das war sehr angenehm und macht für mich auch den Wohlfühlfaktor des Buches aus!

Fast alle Figuren sind aus den vorherigen Teilen bekannt, es kommen nur wenige neue Protagonisten hinzu. Daher gibt es ein großes Wiedersehen, es ist toll, wie viele Personen die beiden Schwestern über viele Jahre hinweg auf ihrem Lebensweg begleiten und interessant zu sehen, wie sie sich selbst auch weiterentwickeln. Das gibt der Handlung irgendwie einen familiären Charakter, was ich gern mag.

Nichtsdestotrotz hat mir noch ein Highlight, ein herausstechendes Merkmal gefehlt, welches das Buch abrundet und perfektioniert. Mir hat noch ein bisschen was gefehlt, vielleicht ist das auf historischer Ebene begründet, ein paar mehr Informationen dazu wären schön gewesen. Vielleicht hat mir auch ein bisschen das lebendige und greifbare bei den Figuren gefehlt, was in den anderen zwei Teilen stärker herauskam. So liegt eine runde Geschichte vor, die mir gut gefallen hat und der Saga auch ein schönes Ende gibt. Aber leider ist dieser Teil nicht der stärkste der Reihe...

Fazit

Mir hat auch der letzte Band der Reihe wirklich gut gefallen, ich hatte schöne Lesestunden, habe gern das Buch in die Hand genommen und weitergelesen. Ich finde, dass eine Wohlfühlgeschichte vorliegt, die es dem Leser sehr einfach macht, sich darauf einzulassen und in die Ereignisse abzutauchen. Besonders die Stimmung trägt dazu bei, diese ist oft einladend und nicht zu aufregend, was ich sehr mochte!

Eine tolle und empfehlenswerte Saga, die mit diesem finalen Teil ein rundes und gutes Ende gefunden hat. Ich bin zufrieden damit, wie die Ereignisse und Figuren sich entwickelt haben, es liegt gesamt eine Reihe vor, die mir durchweg gut gefallen hat und die ich euch definitiv empfehlen kann! 

Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

 
MarySophie
 
Vielen Dank an den Droemer Knaur für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Diesen Post kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.
 
 
Meine Meinung zu den anderen Teilen der Reihe:
 
 

Eine weitere, sehr tolle Reihe der Autorin:
 
 
 

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