Sonntag, 25. Juli 2021

Kurzmeinung: Die wilden Hühner und das Leben von Thomas Schmid

Titel: Die wilden Hühner und das Leben
 Autorin: Thomas Schmid
 Verlag: Cecilie Dressler Verlag
Seitenzahl: 234 Seiten
 Preis: 12,90 € (Preis meiner Ausgabe, die gut 10 Jahre alt ist; mittlerweile wurde das Buch als Hardcover und als Taschenbuch neu aufgelegt, teils mit neuen Covern)
ISBN: 978-3-7915-1914-2
 
https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51KjLpbGUEL._SX339_BO1,204,203,200_.jpg

Handlung

Die wilden Hühner werden langsam erwachsen, sie verlieren das Interesse an Bandenstreichen und genießen lieber die Zeit miteinander. Schließlich beschäftigen sie privat allerhand Dinge. Sprotte ist noch nicht bereit für ihr erstes Mal, Frieda beendet ihre Fernbeziehung, Trude verliebt sich in einen sehr guten Freund, Wilma hat ihren großen Berufswunsch entdeckt und Melanie verheimlicht ihren Freundinnen etwas. Noch dazu steht eine Klassenfahrt bevor, die schließlich vieles im Leben der Mädchen ändern wird...

Meinung

Wow, ich bin schon beim finalen sechsten Band angekommen! Ich weiß noch, wie stolz ich auf diese Ausgabe war, weil sie mit Bildern aus dem Film ausgestattet ist. Und wie schon damals, als ich das Buch erstmals gelesen habe, saß ich auch diesmal wieder da und habe mir vorab die Bilder angeschaut. Ach, was da für Erinnerungen hochgekommen sind...

Das Lesen war wieder sehr angenehm, auch wenn deutlich zu spüren ist, dass diesmal eine andere Person das Buch geschrieben hat. Es wurde teils ein anderer Wortschatz sichtbar, zudem merkte man die Unterschiede auch im Satzbau und der Artikulation. Nichtsdestotrotz war die Sprache gut und flüssig lesbar, ich bin flott mit dem Lesen vorangekommen und anhand der Bilder, aber auch der Verfilmung, die mir gut bekannt ist, hatte ich von vielen Szenen einen sehr guten Eindruck.

Ein wenig hatte ich teilweise Probleme damit, mir die Dimension des Settings vorzustellen. Dieses erschien häufig unfassbar groß und gerade die Szenen, die in der Natur spielen lassen es nicht wirklich zu, den Handlungsraum genauer zu bestimmen.

Und auch mit den Figuren habe ich insofern gehadert, dass sie sich in Richtungen entwickeln, die ich nicht immer als gut und passend empfinde. Viele Charakterzüge, die sie in den ersten Bänden ausgezeichnet haben, sind plötzlich nicht mehr so vorhanden und teils scheint man vollkommen neue Menschen vor sich zu haben. Gerade bei Melanie und auch Fred ist mir dies besonders stark aufgefallen und ich finde es wirklich schade, dass ich manche Personen daher einfach nicht mehr richtig mochte und sie und ihre Handlungen und Aussagen stets ziemlich kritisch betrachtet habe.

Fazit

Es ist tatsächlich vollbracht. Ich habe innerhalb von knapp einem Monat die gesamten sechs Bände der Reihe gelesen und bin einerseits froh darüber, dass mein Vorhaben so gut geklappt hat, gleichzeitig ist es auch ein wenig schade, dass die wirklich schöne Saga nun ausgelesen ist. Mir hat dieser letzte Teil gut gefallen, auch wenn ich finde, dass es große inhaltliche Unterschiede zu den anderen fünf Bänden gibt. Mein größtes Kriterium ist, dass ich finde, dass die Figuren sich irgendwie in teils merkwürdige Richtungen entwickelt haben. Das passt nicht zu dem Bild, was ich von ihnen habe und manche Entscheidungen und Aussagen waren für mich nicht nachvollziehbar. Ansonsten ist es eine schöne Lektüre und ich bin schon gespannt, was es mit dem Script zu „Immer noch wilde Hühner“ auf sich hat... :)

Bewertung: 4 von 5 Sterne

 
MarySophie
 
Diesen Post kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung.
 
Habe ich euer Interesse geweckt? Hier findet ihr den Roman!
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen